Erosion

Etwa 900 000 Millionen Menschen bedroht

Die Desertifikation (Wüstenbildung) schreitet voran. 30% der gesamten Kontinentalfläche ist davon betroffen. In den letzten 20 Jahren gingen der Welt 480 Milliarden Tonnen Erde verloren. Ein Hauptgrund ist die Abtragung und Anhäufung von Erde an einer anderen Stelle, verursacht durch Wind und Wasser (Erosion). Zumeist geht die Erde an Seen, Meere und Staudämme für immer verloren.

Dieses große Umweltproblem betrifft nicht nur die Entwicklungsländer, sondern auch Nordamerika, wo sich starke oder mittelstarke Dürregebiete ausweiten sowie die europäischen Staaten Frankreich, Spanien und Dänemark. Insgesamt gibt es in 110 Staaten auf der Welt Dürregebiete, die von Desertifikation bedroht sind. Nach Berechnungen von UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinigten Nationen, kostet Desertifikation die Welt 42 Milliarden Dollar pro Jahr. Doch Erosion kostet nicht nur Geld, sondern auch Leben. Etwa 900 000 Millionen Menschen sind von den Folgen bedroht. Globale Erwärmung, Verlust der biologischen Vielfalt und die Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts gehen mit Umweltkatastrophen wie Erdrutschen und Überschwemmungen, Hungersnöten und einer verstärkten Armut einher.

 

Erosion - ein globales Problem

Die Statistiken zeigen, dass die Desertifikation nicht nur bestimmte Staaten betrifft, sondern ein globales Problem darstellt, dessen Lösung gemeinsamer Bekämpfung und globaler Kooperation bedarf. Ausgehend von diesem Bedürfnis wurde am 17. Juni 1994 unter der Leitung der Vereinten Nationen ein internationales Abkommen zur Bekämpfung der Desertifikation getroffen und im Oktober desselben Jahres zur Unterschrift vorgelegt. Dennoch zeichnet sich weiterhin ein Voranschreiten der Desertifikation ab. Nur ein Umdenken aller Länder der Welt kann die drohenden Umweltkatastrophen noch abwenden.

Aufforstung - ein natürlicher Weg Erosion aufzuhalten

Ein natürlicher Weg die Erosion aufzuhalten ist die Aufforstung. Die Wurzeln des Baumes verfestigen die Bodendecke, speichern Regenwasser und verhindern so die Abtragung von Erde. Deshalb gilt es die Abrodung der Wälder auf der Erde aufzuhalten und das ökologische Gleichgewicht der Erde wieder herzustellen.

 

Erosion - eigentlich ein natürlicher Prozess

Erosion ist ein natürlicher Prozess. Durch Wind, Wasser und Regen wird Boden abgetragen. Abrodung, falsch genutzte und unfruchtbar gewordene Landwirtschaftsflächen führen jedoch dazu, dass die Erosion um ein Vielfaches beschleunigt wird. Die Türkei z.B. verliert so jährlich 550 Millionen Tonnen Erde an Seen, Meere und Stauseen. Das bedeutet, dass täglich 75 Tausend Lastwagen Erde abgetragen werden. Die Folgen sind verheerend. Wenn die Erde keine Flora besitzt, kann die Erddecke kein Wasser speichern. Lebenswichtige Wasserressourcen gehen so verloren. Die Vernichtung der Flora hat neben der Erosion häufig Erdrutsche, Überschwemmungen und Lawinenbildung zur Folge. Die Natur braucht Jahrtausende bis sich die erodierte Bodendecke erneut bilden kann. Nur durch die Bildung einer Vegetation lässt sich Erosion aufhalten.





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