Der Umweltschutzpreis der Stadt Köln wurde in diesem Jahr zum 30. Mal verliehen. In der Kategorie "Bürgerinnen, Bürger, Firmen, Institutionen, Kirchen und Vereine" hat die TEMA-Stiftung für den Naturschutz und die BUND Kreisgruppe Köln den 1. Platz für das gemeinsame Projekt: "Gemeinsam für KlimaOasen in Köln" gewonnen. Die TEMA-Stiftung und der BUND Köln wollen in diesem Projekt die Wichtigkeit der KlimaOasen in Köln betonen und auf Missstände im Stadtbild, z. B. wild abgelegter Müll, oder auf Verbesserungsmöglichkeiten für Grünflächen aufmerksam machen. Das Projekt beinhaltet Müllsammel-, Grünpflege- und Pflanzaktionen in Parks und die Dokumentation mit Bildern im Vorher-/Nachher-Zustand, begleitende Presseaktionen, Informationsveranstaltungen sowie kostenlose Müll-Flyer in Deutsch und Türkisch. "Das Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für interkulturelles ehrenamtliches Engagement." begründet die Jury ihre Entscheidung. Ebenfalls wurde das Unternehmen Cambio in dieser Kategorie mit dem 1. Preis gekürt.
Die TEMA-Stiftung fühlt sich genauso wie die BUND Kreisgruppe Köln sehr geehrt den Umweltschutzpreis der Stadt Köln 2008 für das gemeinsame Projekt erhalten zu haben und fühlt sich dadurch motiviert weiterhin solch erfolgreiche Projekte durchzuführen.
Am 23. Oktober 2008 hat der Vorstandsvorsitzende C. Hayati Önel gemeinsam mit Christine Zechner, der Projektleiterin von Seiten des BUND Köln, im Kölner Rathaus den Preis vom Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma entgegengenommen.
Auf der 5. Stiftungsratsitzung der Tema-Stiftung für den Naturschutz wurde der Vorstand am 30. November 2007 für drei Jahre wiedergewählt. Vorstandsvorsitzender bleibt C. Hayati Önel, seine Vertretung übernimmt Frau Dr. Gülay Yasin. Der Vorstand wird seine Aktivitäten in den nächsten drei Jahren fortsetzen.
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Mit Schaufeln und Gießkanne gerüstet haben Drittklässler der GGS Alzeyer Straße zusammen mit Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, dem Stiftungsratsvorsitzenden der TEMA-Stiftung Kemal Şahin und TEMA-Vorstandsvorsitzenden C. Hayati Önel, die vorerst letzten Apfelbäume im Rahmen des Bildungsprojektes "Wir pflanzen unsere Zukunft" gepflanzt.
Das von der deutsch-türkischen TEMA-Stiftung auf den Weg gebrachte Projekt wird vom NRW-Umweltministerium gefördert und zielt auf die Unterstützung von nachhaltiger Umweltbildung insbesondere für GrundschülerInnen mit Migrationshintergrund. „Geht sorgsam mit den Bäumen um und seid den euch folgenden Klassen ein Vorbild im Umgang mit den Bäumen und mit unserer Natur“ appellierte der Vorstandsvorsitzende der TEMA-Stiftung C. Hayati Önel an die Kinder. Diese ließen sich nicht zweimal bitten, griffen zu Gießkanne und Schaufeln und machten sich mit viel Enthusiasmus an die Arbeit. Über diesen Eifer freute sich auch Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, die den Schülerinnen und Schülern ihre Hilfe zusagte: „Ihr seid das Juwel das wir haben und ich komme gerne vorbei um euch beim Düngen der Bäume zu unterstützen“, so Scho-Antwerpes. Der Stiftungsratvorsitzende der TEMA-Stiftung Kemal Şahin betonte die Bedeutung der Baumpflanzung: „Bäume haben eine wichtige Funktion in der Natur. Gleichzeitig sind sie aber auch in unterschiedlichen Kulturen Symbole der Freundschaft. Diese Bäume sind eine gute Investition in eure Zukunft“, sagte der Unternehmer. Ebenfalls vor Ort waren Schulamtsdirektorin Margarita von Westphalen-Granitzka und der Parteivorsitzende der Kölner CDU Walter Reinarz.
Im Februar des nächsten Jahres wird unter Teilnahme aller sechs Projektschulen eine große Abschlussveranstaltung stattfinden, bei der die Kinder ihre Arbeiten rund um die Apfelbäume präsentieren werden.
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Mit Spaten und Gießkanne gerüstet haben Drittklässler der GGS „An St. Theresia“ zusammen mit ihrem „Baum-Botschafter", FC-Trainer Christoph Daum, am Dienstag die ersten zwei Apfelbäume im Rahmen des Bildungsprojektes "Wir pflanzen unsere Zukunft" gepflanzt. Das von der deutsch-türkischen TEMA-Stiftung auf den Weg gebrachte Projekt wird vom NRW-Umweltministerium gefördert und zielt auf die Unterstützung von nachhaltiger Umweltbildung insbesondere für GrundschülerInnen mit Migrationshintergrund. „Dieses Projekt vereint mit der Umweltbildung und dem interkulturellen Lernen zwei für die Landesregierung wichtige Aspekte bei der Umsetzung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) in Nordrhein-Westfalen. Bäume haben eine wichtige Funktion für das Funktionieren natürlicher Kreisläufe. Sie sind aber auch in unterschiedlichen Kulturen und Religionen Symbole der Hoffnung“, sagt Ernst-Christoph Stolper, der zuständige Abteilungsleiter im NRW-Umweltministerium.
„Geht sorgsam mit den Bäumen um und seid den euch folgenden Klassen ein Vorbild im Umgang mit den Bäumen und mit unserer Natur“ appellierte der Vorstandsvorsitzende der TEMA-Stiftung C. Hayati Önel an die Kinder. Diese ließen sich nicht zweimal bitten, griffen zu Spaten und Schaufeln und machten sich mit viel Enthusiasmus an die Arbeit. Über diesen Eifer freute sich auch „Baum-Botschafter“ Christoph Daum, dem es ein persönliches Anliegen ist, eine Brücke zwischen Deutschen und Menschen aus anderen Kulturen zu schlagen. „Ich unterstütze die Tema Stiftung gerne bei diesem Projekt, denn wir haben alle nur eine gemeinsame Natur. Jeder Baum ist seit jeher ein Symbol der Freundschaft, nicht nur zur Natur sondern auch zwischen den Menschen. Auch vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass unsere Kinder wieder zu einem bewussteren Umgang zur Natur finden“, so der FC-Trainer.
Weitere Baumpflanzaktionen finden an den folgenden Grundschulen statt:
GGS Breitenbachstr. (Friedrich-List-Schule)
Breitenbachstr. 2, 51149 Köln (Porz-Gremberghoven)
am 07.11.07, um 11:00 Uhr
GGS Heßhofstr.
Heßhofstr. 45, 51107 Köln (Vingst)
am 09.11.07, um 11:00 Uhr
GGS Kapitelstr.
Kapitelstr. 24-26, 51103 Köln (Kalk)
am 13.11.07, um 11:00 Uhr
GGS Erlenweg
Erlenweg 16, 50827 Köln (Bickendorf)
am 14.11.07, um 11:00 Uhr
GGS Alzeyer Str. 12
Alzeyer Str. 12, 50739 Köln (Bilderstöckchen)
am 30.11.07, um 10:00 Uhr
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Es ist mal wieder soweit: der Herbst hält Einzug und die Blätter fallen von den Bäumen. An den Blättern der Rosskastanie befinden sich oft die letzten Puppen der Miniermotte, die hier überwintern wollen. So trafen sich am Sonntag Kölner Naturfreunde, um zu Fächerbesen und Handschuh zu greifen und am Clarenbachkanal in Köln-Lindenthal das Kastanienlaub aufzusammeln. Die TEMA-Stiftung für den Naturschutz und die BUND Kreisgruppe Köln hatten zu dieser Aktion aufgerufen. Und so kamen auch trotz Nieselregens viele Naturliebhaber/innen und packten kräftig mit an. „Ich freue mich, dass auch junge Leute unserem Aufruf gefolgt sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende der TEMA-Stiftung Hayati Önel, „denn damit nehmen sie tatkräftig ihre Zukunft in die eigene Hand.“
Das Aufsammeln des Kastanienlaubs ist für den Schutz des Baumes sehr wichtig. Denn die Miniermotte legt ihre Larven mit Vorliebe in die Blätter der weißen Rosskastanie. Die Larven überwintern in dem heruntergefallenen Laub, um im Frühjahr als flugfähige Motte für einen Neubefall der Kastanien zu sorgen. In ihrem natürlichen Verbreitungsraum in Osteuropa ist die Miniermotte kein bemerkenswerter Schädling. In Mitteleuropa verursacht sie jedoch die so genannte „Kastanienkrankheit“. Die Miniermotte befällt grundsätzlich die weißblütige Rosskastanie, die in Mitteleuropa in Park- und Gartenanlagen kultiviert wird. Da sich die Rosskastanienminiermotte erst seit relativ kurzer Zeit in Mitteleuropa ausbreitet, gibt es keine Fressfeinde, die sich auf diese Tiere spezialisiert haben. Auf längere Sicht ist eine Schwächung der Bäume zu befürchten, da sie durch das Absterben der Blätter an der Assimilation gehindert werden. Um die Mottenlast für den Baum zu verringern, muss ganzjährig das Laub der Rosskastanie gesammelt und vernichtet werden, damit die Puppen nicht überwintern können.
Christine Zechner, Landesvorstandsmitglied des BUND ergänzt: "Dem BUND geht es bei dieser Aktion vorwiegend darum, mehr Aufmerksamkeit für Stadtgrün zu wecken, die Menschen ins Stadtgrün zu „locken“ und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Wir wollen Sensibilität für den Lebensraum der Motte und anderer Lebewesen in der Stadt wecken, Engagementbereitschaft bei Bürgerinnen und Bürgern für die Natur hervorrufen und die Arbeit des BUND und der TEMA-Stiftung bekannter machen."
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Mit einer Pressekonferenz am Freitag, den 21. September 2007 startete offiziell das Umweltbildungsprojekt „Wir pflanzen unsere Zukunft" der TEMA-Stiftung für den Naturschutz. Das Projekt der deutsch-türkischen Naturschutzstiftung wird gefördert vom NRW-Umweltministerium und zielt auf die Förderung von nachhaltiger Umweltbildung insbesondere für GrundschülerInnen mit Migrationshintergrund. „Als Baum-Botschafter" unterstützt Christoph Daum, Trainer des 1. FC Köln, das Projekt.
„Wir pflanzen unsere Zukunft" sieht die Pflanzung von jeweils zwei Apfelbäumchen in sechs Grundschulen vor, die einen besonders hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund haben und entsprechende Flächen für die Pflanzung bereitstellen können. Zuvor erhalten die teilnehmenden Schulen in der Pilotregion Köln eine Unterrichtsmappe mit Empfehlungen für Lehrer, wie fächerübergreifend im Sachkunde- und Kunstunterricht der Nutzen von Bäumen und des Bäumepflanzens interkulturell vermittelt werden kann.
Alle Projektbeteiligten unterstrichen die Bedeutung einer interkulturellen Umweltkommunikation gerade in Schulen mit hohem Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund. So erfolgte die Auswahl der Projektschulen in enger Zusammenarbeit der TEMA-Stiftung mit dem Schulamt, dem Schulverwaltungsamt und dem Amt für Grünflächen der Stadt Köln.
In seiner Videobotschaft machte der „Baum-Botschafter" Christoph Daum darauf aufmerksam, dass „wir hier ein Zeichen für unsere Zukunft pflanzen". Er drückte seinen Wunsch aus, dass „diese Bäumchen genau so wachsen, wie das Umweltbewusstsein und das Naturbewusstsein unserer Kinder. Denn auch unsere Kinder sind unsere Zukunft" , schloß Daum. „Umweltbildung ist als ein weiterer Weg zur Integration der Migranten in die deutsche Mehrheitsgesellschaft zu betrachten" sagte der Vorstandsvorsitzende der TEMA-Stiftung C. Hayati Önel und plädierte dafür, Migranten stärker in die Umweltkommunikation einzubinden.
Das Projekt „Wir pflanzen unsere Zukunft": Gemeinsam mit Drittklässlern der teilnehmenden sechs Grundschulen wird die TEMA-Stiftung ab dem 06.11.2007 die Pflanzung von jeweils zwei Apfelbäumen innerhalb des Schulgeländes oder in unmittelbarer Nähe der teilnehmenden Grundschulen durchführen. Die erste Pflanzaktion am 06.11.2007 findet in der Grundschule An St. Theresia in Buchheim statt. „Baumbotschafter" Christoph Daum wird gemeinsam mit den Schülern der dritten Klasse zu Spaten und Gießkanne greifen und die ersten beiden Apfelbäumchen des Projektes einpflanzen. Die Pflege der Bäume übernehmen die Schüler dann eigenständig als Baumpaten. Zuvor wird den Schulen eine Unterrichtsmappe zur Verfügung gestellt, in der erläutert wird, wie in den Fächern Sachkunde und Kunst die Bedeutung des Baumes sowie die wachsende Notwendigkeit des Umwelt- und Klimaschutzes interkulturell unterrichtet werden kann. Das Projekt wird nicht zuletzt wegen seines starken Bezuges zu Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund unterstützt und repräsentiert von Christoph Daum, Trainer des 1. FC Köln.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
die Schüler und Schülerinnen von sechs Kölner Grundschulen mit hohem Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund, die geplante Baumpflanzaktion an diesen Schulen, eine entsprechend aufbereitete interkulturelle Unterrichtsmappe und unser „Baum-Botschafter" –Christoph Daum, Trainer des 1. FC Köln - sind die Hauptakteure des gemeinsamen landesweiten Umweltbildungsprojektes „Wir pflanzen unsere Zukunft." Dieses, initiiert von der TEMA-Stiftung und gefördert vom NRW-Umweltministerium, möchten wir Ihnen, nachdem die ersten sechs, am Projekt teilnehmenden, Grundschulen in Köln fest stehen, im Rahmen einer Pressekonferenz am Ort des Geschehens vorstellen.
am Freitag, 21. September 2007
um 11:00 Uhr
in der Gemeinschaftsgrundschule Alzeyer Straße,
Alzeyer Straße 12, 50739 Köln
Teilnehmer:
C. Hayati Önel (Vorstandsvorsitzender der TEMA-Stiftung)
H. Christian Markert (NRW-Umweltministerium)
Rahükal Turgut (Projektleiterin)
Babette Ehrngruber (Rektorin der GGS Alzeyerstr.)
Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 20. September 2007 unter info@temastiftung.de oder Tel. 0221 359 2440. Die TEMA – Stiftung würde sich sehr freuen, auch Sie begrüßen zu können.
Das Projekt „Wir pflanzen unsere Zukunft"
Gemeinsam mit Drittklässlern der teilnehmenden sechs Grundschulen wird die TEMA-Stiftung ab dem 06.11.2007 die Pflanzung von jeweils zwei Apfelbäumen innerhalb des Schulgeländes oder in unmittelbarer Nähe der teilnehmenden Grundschulen durchführen. Die Pflege der Bäume übernehmen die Schüler eigenständig als Baumpaten. Zuvor wird den Schulen eine Unterrichtsmappe zur Verfügung gestellt, in der erläutert wird, wie in den Fächern Sachkunde und Kunst die Bedeutung des Baumes sowie die wachsende Notwendigkeit des Umwelt- und Klimaschutzes interkulturell unterrichtet werden kann. Das Projekt wird nicht zuletzt wegen seines starken Bezuges gerade zu Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund unterstützt und repräsentiert von Christoph Daum, Trainer des 1. FC Köln.
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Jährlich werden 15 Millionen Hektar Tropenwald abgerodet, eine Fläche fast halb so groß wie Deutschland. Der Tag der Tropenwälder, der jährlich am 14. September begangen wird, will weltweit auf die Bedeutung des artenreichsten Ökosystems der Erde aufmerksam machen. Um den Schutz des Regenwaldes zu verbessern, ist ein Handelsverbot illegal geschlagener bzw. nicht zertifizierter Regenwaldhölzer notwendig. Verbraucher erkennen zertifizierte Holzprodukte zum Beispiel an dem Siegel des Forest Stewardship Council (FSC). Nur dann haben sie die Gewähr, dass das Holz aus ökologisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.
Denn ökologische, nachhaltige Aufforstungen helfen den Regenwald zu schützen. Die Forstwirtschaft nimmt den Handelsdruck von den existierenden Regenwaldbeständen, da sie die Angebotsmenge an legal produzierten Tropenhölzern erhöht. So fordert auch die TEMA-Stiftung für den Naturschutz alle Bürger auf, sich zum Schutz der Regenwälder und unserer Wälder einzusetzen.
Aufforstung ist eine Möglichkeit unsere Wälder zu erhalten, denn sie dient nicht nur dem Schutz der Wälder: Bäume sind die wichtigsten Klimaschützer, da sie durch den Prozess der Photosynthese das für den Treibhauseffekt mitverantwortliche CO2 in Biomasse umwandeln. Durch Aufforstung wird auch die biologische Vielfalt erhalten, Erosion und Desertifikation entgegengewirkt und die Regeneration der Bodendecke gefördert. Wir sind verpflichtet unseren Kindern eine gesunde Umwelt zu übergeben! Jeder Baum zählt!
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Nach Wasserknappheit in der Türkei und nicht enden wollenden Waldbränden in Griechenland, muss auch das restliche Europa künftig mit seinen Wasserreserven haushalten
Ein Sprichwort sagt: „Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber schlimme Herren“. Besonders in diesem Sommer haben wir in größten Teilen Europas die Herrschaft und Kraft dieser beiden Elemente zu spüren bekommen. Während Großbritannien und Teile Deutschlands mit Überflutungen zu kämpfen hatten, leiden die Bewohner Spaniens, Griechenlands und der Türkei nach wie vor unter unerträglicher Hitze und Waldbränden.
Mit dieser Hitze geht auch die Wasserknappheit einher. Bestes Beispiel dafür ist die Türkei. Die Bürger der Türkei haben schon immer die Gefahr der Wasserknappheit in ihrem Land zu spüren bekommen, so schlimm wie in diesem Sommer war es jedoch lange nicht mehr: Die Hauptstadt Ankara hatte tagelang kein Wasser und die türkischen Bewohner damit die Gewissheit, dass der Klimawandel nicht nur eine dahergesagte Theorie ist.
Auch das restliche Europa sollte künftig nicht mehr so gleichgültig mit dem Gut Wasser umgehen, denn das “International Panel on Climate Change” (IPCC) erwartet, dass als Folge der gegenwärtigen Klimaveränderungen aller Voraussicht nach die Klimavariabilität zunehmen wird, d.h. Trockenzeiten wie auch Flutwasserereignisse werden häufiger und intensiver auftreten. Damit könnte die regelmäßige Verfügbarkeit von Frischwasser nochmals erschwert werden, wie das aktuelle Beispiel aus der Türkei belegt.
Laut Environmental Protection Agency (EPA) steigt seit 30 Jahren die Zahl der Dürreperioden in der EU. 2003 waren mehr als 100 Mio. Menschen und etwa ein Drittel der Fläche der EU betroffen. Nach Berechnungen der Vereinten Nationen werden bis zum Jahr 2025 zwei Drittel der Menschheit unter Wasserknappheit oder gar unter Wassermangel leiden.
C. Hayati Önel, Vorsitzender der TEMA-Stiftung für den Naturschutz zufolge, gibt es nur einen Weg, die drohende Katastrophe abzuwehren: Den Schutz der Wälder. „Wenn wir den Anteil bewaldeter Flächen erhöhen und die sinnlose und teilweise durch Leichtsinn der Menschen hervorgerufene Vernichtung der Wälder aufhalten können sind das wichtige Schritte in die richtige Richtung.“
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Im Rahmen der „Kölner Kulturtage“, die aus Anlass der 10-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Köln und Istanbul vom 01. bis 04. Juni in Istanbul stattfanden, haben Oberbürgermeister Fritz Schramma sowie sein Istanbuler Amtskollege Kadir Topbas am Sonntag im Gülhane-Park zwei Eichen als lebendiges Zeichen der wachsenden Freundschaft zwischen den beiden Partnerstädten gepflanzt.
Bei der von den TEMA-Stiftungen in der Türkei und Deutschland organisierten Zeremonie im belebten Gülhane-Park, der ehemals zum Topkapi-Palast gehörte und seit 1912 als „Grüne Oase“ der Stadt die Bürger anzieht, betonten beide Stadtväter nochmals die Bedeutung dieser Freundschaft. „Mögen diese Bäume so gut gedeihen wie die Partnerschaft zwischen unseren Städten“, sagten die beiden Oberbürgermeister. Mit ihrer Aktion setzten Schramma und Topbas außerdem ein Signal für das gemeinsame Anliegen des Erhalts der Natur und des Klimaschutzes. Sowohl Schramma als auch Topbas unterstützen die Arbeit der TEMA-Stiftung in Köln und Istanbul.
„Eigentlich sollte jeder Tag ein Tag der Umwelt sein“, unterstrich Vorstandsvorsitzender der TEMA-Stiftung C. Hayati Önel bei der Eichenpflanzung am Bosphorus und appellierte einen Tag vor der „Woche der Umwelt“ an die Vernunft der Menschen, nach türkischer Redensart, „nicht den Ast abzusägen, auf dem man selber sitzt“.
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„Wir pflanzen unsere Freundschaft“ sagten die TEMA-Stiftung und das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln zum 10-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Istanbul. Zur Pflanzung der „Türkischen Eiche“ Quercus cerris und der „Deutschen Eiche“ Quercus robur waren Bürgermeister Josef Müller stellvertretend für die Stadt Köln und Vize-Generalkonsulin Ece Öztürk-Cil stellvertretend für die Stadt Istanbul in den Rheinpark gekommen um die Freundschaftsbäumchen in die Erde zu lassen.
Dabei zeigte Bürgermeister Müller, dass er durchaus einen grünen Daumen hat und während er zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der TEMA-Stiftung C. Hayati Önel den Baum einpflanzte, sorgte die Vize-General-Konsulin dafür, dass die Bäumchen genügend Wasser bekamen.
„Die Eichen im Rheinpark“, so Vorstandsvorsitzender der TEMA-Stiftung C. Hayati Önel, „sollen die Kontinuität und Standhaftigkeit der guten Beziehungen der beiden Partnerstädte symbolisieren und stehen für das gute Zusammenleben von Türkischstämmigen und Deutschen Mitbürgern.“
Die Städte dürfen sich nun auf eine ebenso erfolgreiche Aktion am 03. Juni in Istanbul freuen.
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Einladung zur Exkursion in der Rheinaue Walsum: Gänse und andere Wintergäste
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die gemeinsame Exkursion der TEMA-Stiftung für den Naturschutz und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet führt in die Walsumer Rheinaue im Duisburger Norden. Dieses Gebiet ist ein international bedeutsames Schutzgebiet für Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume und zeichnet sich durch ein Mosaik aus Grünland, Gewässern, Hecken und Kopfbäumen aus. Es repräsentiert damit die Eigenart der historischen Kulturlandschaften des Niederrheins.
Im Winterhalbjahr sammeln sich alljährlich am ganzen Niederrhein große Scharen von nordischen Gänsen in Wiesen, Äckern und Vorländern, wo sie über die kalte Jahreszeit genügend Gras zum Fressen finden. Die Walsumer Rheinaue hat dabei eine besondere Bedeutung vor allem für Blessgänse. Während der Exkursion werden das Schutzgebiet und seine Wintergäste vorgestellt. Neben den Bless- und Graugänsen können eine Reihe weiterer Wasservogelarten beobachtet werden.
Exkursion
mit Dr. Randolph Kricke und Dipl.-Landschaftsökol. Christine Kowallik
Sonntag, 4. März 2007, 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Treffpunkt Duisburg-Walsum, Parkplatz Kaiserstraße/Kleine Wardtstraße
(Buslinie 919, Haltestelle Königstraße)
Teilnehmergebühren: keine
Bitte Fernglas und festes Schuhwerk mitbringen
Die Exkursion findet zweisprachig in Deutsch und in türkischer Übersetzung statt
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Mit diesem Motto nimmt die TEMA-Stiftung für den Naturschutz beim diesjährigen Ehrenfelder Dienstagszug am 20.02.07 teil.
Die teilnehmenden türkischen, griechischen und deutschen Naturfreunde werden türkische und deutsche Kamellen unter die Ehrenfelder bringen sowie mit Bio-Äpfeln gesunde Alternativen zu den süßen Kamellen verteilen.
Als Müll und Bio-Tonnen verkleidet machen wir mit den Aufschriften „Wir müssen“ und „Uns trennen“ ein Seitenhieb auf die Mülltrennung auch während der Karnevalstage.
Aufstellstrasse: Simarplatz (Ehrenfeld-Köln)
Teilnehmer-Nummer: 25
Unser Motto: Auch wir sind Ehrenfeld
Abmarsch: 13:45 Uhr
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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nimmt an der Aufforstungs-
zeremonie der TEMA-Stiftung teil
Deutsch-türkische Naturfreunde haben es mit ihren Spenden wieder möglich gemacht im aktuellen Aufforstungsgebiet der TEMA-Stiftung für den Naturschutz in Izmir 10.000 Bäumchen pflanzen zu lassen. Am 05. Oktober 2006 wird Schirmherr Bundesminister Sigmar Gabriel gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der TEMA-Stiftung, C. Hayati Önel, und Prof. Dr. Çelik Kurtoğlu, Vorstandsvorsitzender der Schwesterstiftung TEMA in der Türkei, bei der symbolischen Aufforstungszeremonie im Aegean Free Zone Development & Operating Co. (ESBAŞ) teilnehmen.
Das aktuelle Aufforstungsprojekt der TEMA-Stiftung befindet sich in Izmir zwischen den Dörfern Arslanlar und Taşkesik und ist nach dem Europawaldprojekt in Konya Beysehir Derbenttekke das zweite Aufforstungsgebiet der TEMA-Stiftung. Gerade mit den verheerenden Waldbränden im Mittelmeerraum und der Türkei werden immer mehr Wälder zerstört. Mit der Aufforstung in Izmir soll ein Beitrag geleistet werden, die Waldbestände wieder aufzustocken.
Spenden von Naturfreunden bei den regelmäßigen Veranstaltungen der TEMA-Stiftung in Deutschland, sowie durch TV-Kampagnen in den türkischsprachigen Sendern oder von Vereinen und Institutionen in Deutschland generierte Baumpatenschaften in einem Jahr machten die Pflanzung von 10.000 Bäumchen möglich.
Wir freuen uns, dass die deutsch-türkische Freundschaft durch die Baumpatenschaften aus Deutschland für die Türkei und die gemeinsame Aufforstungszeremonie von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn C. Hayati Önel die guten deutsch-türkischen Beziehungen noch einmal bekräftigt.
Wir würden uns sehr freuen, auch Sie bei der symbolischen Zeremonie begrüßen zu dürfen.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Naturschutz ist grenzenlos. So auch die aktuelle Baumpatenschaftskampagne der TEMA-Stiftung für den Naturschutz. Mit freundlicher Unterstützung von Turkish Airlines ist der aktuelle Fernsehspot der TEMA-Stiftung auf allen internationalen Flügen der Turkish Airlines zu sehen. Von Istanbul bis Hong Kong, von Ankara bis Washington DC können Interessierte die Zeit über den Wolken nutzen, sich über die Übernahme einer Baumpatenschaft zu informieren.
Bisher hat die TEMA-Stiftung für den Naturschutz 73.930 Bäumchen in Mittelanatolien gepflanzt. Im Oktober 2006 kommen weitere 10.000 Bäumchen dazu. Mit der aktuellen Kampagne hoffen wir, dass wir dieses Jahr noch 10.000 mehr anpflanzen können.
Wir danken Turkish Airlines für die Unterstützung zur Erhaltung der Wälder.
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Anlässlich des internationalen Kinderfest am 23.04. übernehmen 100 Kinder Baumpatenschaften der TEMA-Stiftung für den Naturschutz
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen des internationalen Kinderfestes am 23.04.06 in Fürth übernehmen 100 Kinder
Baumpatenschaften der TEMA-Stiftung für den Naturschutz. Damit leiste ich meinen
Beitrag für eine sauberere Luft freut sich die zwölfjährige Canan Önder aus Fürth über
ihre Baumpatenschaft.
Initiiert wurde die Aktion von der Türkisch İslamischen Union der Anstalt für Religion e.V.
(DITIB) Fürth. Beim internationalen Kinderfest, organisiert von 17 deutsch-türkischen
Vereinen unter der Schirmherrschaft des Türkischen Generalkonsulates Nürnberg, erhalten
die 100 Kinder am Sonntag, den 23.04.06, 15:30 Uhr in der Stadthalle Fürth, Rosenstr. 50, 90762 Fürth ihre Zertifikate von der TEMA-Stiftung. Die Bäumchen werden im Aufforstungsgebiet der TEMA-Stiftung in Izmir, Türkei gepflanzt.
Wir würden uns sehr freuen, auch Sie begrüßen zu dürfen. Für weitere Fragen stehen wir
Ihnen jederzeit zur Verfügung.
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200.000 Bäume werden für einen Golfplatz abgeholzt
TEMA-Stiftung für den Naturschutz fordert den Stopp der Vernichtung des Sorgun-Waldes
Köln, 16.08.05. Bis zu 350 Jahre alte Kiefer sorgen im Sorgun-Wald an der Grenze von Manavgat, Antalya (Türkei) für ein frisches Klima und einen idealen Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten. 100.000 Vögel nutzen jedes Jahr dieses Naturreservat als Raststätte, wie die anliegende größte Vogelregistrierungsstelle der Türkei bereits feststellte. Für die Errichtung eins Golfplatzes sollen jedoch nun 200.000 Bäume abgeholzt werden.
Nicht nur dass die „grüne Lunge von Sorgun“ zerstört wird, auch zahlreiche Vogelarten, von denen sich einige bereits auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten befinden, werden keine Chance haben, zu überleben.
Dabei macht die biologische Vielfalt im Sorgun-Wald diese zu einem einzigartigen Gen-Pool. Bereits im Jahr 1988 erlitt sie einen irreparablen Schaden, als ein großes Feuer ausbrach, so dass der Bestand von gesunden Bäumen auf 45 Quadratkilometer schrumpfte.
Mit der Abholzung von 200.000 Bäumen und der Errichtung des Golfplatzes soll der Tourismus angekurbelt werden. Für die Menschheit und die nachfolgenden Generationen wird es jedoch ein irreparabler Verlust. Denn Bäume stocken Wasserressourcen auf. Bäume liefern uns den Sauerstoff den wir atmen und verarbeiten das für den Treibhauseffekt mitverantwortliche CO2 in Biomasse um. Bäume verhindern Erosion und Desertifikation (Wüstenbildung), von der gerade die Türkei zu 85 % bedroht ist. Die Türkei verliert jährlich 550 Millionen Tonnen Erde an Seen, Meere und Stauseen, da der natürliche Prozess der Erosion durch Abrodung und falsch genutzte und unfruchtbar gewordene Landwirtschaftsflächen um ein Vielfaches beschleunigt wird.